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>> unser Schulprogramm <<



A) Entwicklungsziele unserer Schule für 2011

 

1. Ausweitung schüleraktivierender Unterrichtsmethoden

 

Herzlich Willkommen Unser pädagogisches Hauptanliegen ist die Vermittlung von Grundfertigkeiten im sozialen, kognitiven und musischem Bereich. Unterricht und Erziehen, das Lernen mit Kopf, Herz und Hand bilden somit eine Einheit und stehen deshalb auch an unserer Schule im Mittelpunkt.

 

Nach dem Montessori-Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun“ und den Prinzipien effektiven Unterrichts sollen sich unsere Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Lernziele vor allem im kognitiven Bereich möglichst selbstständig und in einer positiven Lernatmosphäre erarbeiten. Dies bedingt eine durchgängige Differenzierung des Lernstoffs nach Anspruchsniveau und Umfang, um den individuellen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden. Vom jeweiligen Vorwissen ausgehend, erhalten die Kinder möglichst genau auf sie zugeschnittene Aufgabenstellungen und Anschauungshilfen. Dies erfordert ein Höchstmaß an Kompetenz und Planungsarbeit durch die Lehrkraft, die vor der äußerst anspruchsvollen Aufgabe steht, den unterschiedlichen Leistungsgruppen einer Klassengemeinschaft gleichzeitig selbständiges Lernen zu ermöglichen. Ein aktuelles Entwicklungsziel unserer Schule ist es deshalb, durch Einrichtung neuer Lerntheken, Beschaffen und Herstellen weiteren Anschauungs-, Förder- und Fordermaterials möglichst optimierte Voraussetzungen für ein selbstständiges Lernen zu erreichen. Dazu gehören auch die entsprechenden technischen Voraussetzungen, wie wir sie nach und nach (ausgehend von den oberen Jahrgangstufen) in jedem Klassenzimmer einrichten möchten. So wird es in Kürze möglich sein, mit einem Notebook DVD-Beamer-Verbund und Internetzugang elektronische Tafelbilder aufzubauen sowie Bilder und Filme zu präsentieren. Dabei möchten wir vorerst noch bewusst von der sehr kostenintensiven Anschaffung von Whiteboards absehen, da wir selbst für den „elektronischen Griffel“ eine weitaus kostengünstigere Möglichkeit gefunden haben.

 

2. Intensivierung der Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Schulfamilie

 

Im Rahmen einer Elternkompetenzen-Befragung haben wir von unseren Schülereltern eine ganze Anzahl interessanter Angebote erhalten, die geeignet sind, den Unterricht zu bereichern oder sogar in einer Arbeitsgemeinschaft zu ergänzen. Wir werden deshalb im Verlauf dieses Jahres regelmäßig auf diese Angebote zurückgreifen und die Schule auch vermehrt für andere pädagogische Einrichtungen und Vereine offen halten.

 

B) Einschulung

 

Einschulung

Der Kindergarten und die Grundschule des Ortes Kirchanschöring bemühen sich um einen fließenden Übertritt vom Kindergarten in die Grundschule. Die örtliche Nähe der beiden Institutionen erleichtert eine sinnvolle, die Kinder unterstützende Kooperation zwischen Grundschule und Kindergarten.

 

 

 

1) Vorschule/ Beobachtungsbögen


Kindergarten und Schule entwickelten gemeinsam einen Beobachtungsbogen, der die Anfangsqualifikationen der Schulanfänger beinhaltet. Dieser Beobachtungsbogen bietet die Grundlage für die nun folgenden Elterngespräche der Erzieherinnen, die in sehr engem Kontakt mit den Eltern stehen. Zudem werden die Kinder frühzeitig durch eine Ergotherapeutin und Logopädin bei Bedarf vor Ort gefördert.

 

Die Einschulungsuntersuchung wird im Kindergarten durch das Gesundheitsamt
durchgeführt.

 

2) Gezielte Beratungsgespräche durch die Erzieherinnen
Vor der Einschulung führen die Erzieherinnen mit allen Eltern Einzelgespräche durch, um im kleinen Kreis, auf die individuelle Situation jedes Kindes eingehen zu können. Thema dieser Gespräche ist vor allem die Beurteilung der Schulreife des Kindes. Hier spielen die folgenden Aspekte eine große Rolle: Selbstständigkeit, emotionale Schulfähigkeit, soziale und kommunikative Fähigkeit, körperliche/motorische Schulfähigkeit sowie kognitive Schulfähigkeit. Am Ende des Kindergartenjahres findet ein erneutes Elterngespräch über das vergangene Jahr statt.


Zu dem veranstaltet der Kindergarten Vorträge zum Thema Schulreife.

 

3) Februar/März Schriftliche Einladung zur Schuleinschreibung
Alle schulpflichtigen Kinder werden von der Schule zur Schuleinschreibung eingeladen

 

3) März: Schulhausbesichtigung
Die kommenden Schulanfänger besichtigen mit den Erzieherinnen und den Schülern der ersten Klassen das Schulhaus. Ziel dieses Rundganges ist es, den Kindern die erste Scheu vor der neuen Umgebung zu nehmen. Ferner besuchen die Kindergartenkinder im Sommer den Kinderspielplatz der Schule, so dass sie mit der Örtlichkeit bereits vertraut sind. Es ist zu beobachten, dass sich die Kinder sehr schnell in der Schule zu Recht finden.

 

4) Lehrer hospitieren im Kindergarten
Die künftigen Erstklasslehrer besuchen die verschiedenen Gruppen des Kindergartens, um sich vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit werden Gespräche mit den Erzieherinnen geführt, vorausgesetzt es liegt die Einwilligungserklärung der Eltern vor. Es bietet sich die Möglichkeit, die Kinder in der Gruppe zu beobachten. Auf Wunsch werden auch Einzelbeobachtungen vor Ort durchgeführt. Hier arbeiten wir sehr eng mit dem Förderzentrum Traunstein zusammen, da auch Herr Schroll zu Beratungen und Beobachtungen zur Verfügung steht.

 

5) Übergabe (kurz vor der Schuleinschreibung)
Voraussetzung für diese detaillierte Übergabe ist die Einverständniserklärung der Eltern. Erzieherinnen aller Gruppen, Rektor der Grundschule Kirchanschöring, Kooperationsbeauftragte der GS sowie die künftigen Erstklasslehrer setzen sich zusammen und besprechen und beraten sich über die Schulreife jedes Kindes (mit Einverständniserklärung). Kinder mit mangelnder Schulreife werden bei der Einschreibung entsprechenden Einschreibeteams zugeteilt.

 

6) April/Mai Einschreibung mit kleinen Arbeitsaufgaben für die Schulanfänger
Die Einschreibung wird durch Teams durchgeführt- ein Lehrer nimmt mit dem Elternteil die formalen Daten auf – ein Lehrer arbeitet mit dem Kind. Mutter und Kind befinden sich im selben Raum, sind jedoch hier von einander getrennt. Das Kind bearbeitet nun verschiedenen Aufgaben zu folgenden Schwerpunkten: Sprechverhalten und Sprache, Händigkeit, Farbprüfung, Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer, Arbeitshaltung, Soziales, Umgang mit Mengen, Mengenvorstellung, Wahrnehmungsfähigkeit sowie Aufnahme und Ausführung von Arbeitsaufträgen. Nach Wunsch kann die Erzieherin das Kind bei der Einschreibung begleiten. Auch hier werden wir durch den Förderlehrer Herrn Schroll und Frau Weibhauser (Mobiler Sozialpädagogischer Dienst) unterstützt.

 

Im Anschluss an die Einschreibung findet eine Beratung der Lehrer statt, bezüglich der Entscheidung, welche Schüler nochmals im Schulspiel genauer beobachtet werden sollten. Am Schulspiel können 6 Kinder teilnehmen. Jeder Beobachter des Schulspiels beschränkt sich auf zwei Kinder, um sich auf diese konzentrieren zu können. Die Beobachtung wird durchgeführt von der zuständigen Schulpsychologin Frau Pleyer, dem Förderlehrer Herr Schroll und Frau Weibhauser (MSD). Hinterher findet eine detaillierte Besprechung mit dem Schulleiter der Schule statt, um die Eltern bezüglich des weitern Vorgehens adäquat beraten zu können.

 

7) Gemeinsame Mai-Aktionen
Im Mai finden gemeinsame Aktionen statt. Diese können nach den jeweiligen
Kindergartenprojekten variieren. Folgende Aktionen wurden bereits durchgeführt: Klauen des Maibaums, Vorlesen im Kindergarten, gemeinsames Spielen auf dem Spielplatz, Kindergarten besucht Theater in der Schule, Kindergartenkinder spielen den Schulkindern ein Theater vor, gemeinsame Wandertage, ….

 

8) Elternabend der künftigen Erstklässler
Der Schulleiter informiert die Eltern über die Schule, Gepflogenheiten der Schule, Ablauf des ersten Schultages, erste Besorgungen usw. Anschließend haben die Eltern Gelegenheit, sich mit häufigen Fragen bezüglich des Schulalltags zu beschäftigen und die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit vorzustellen:

 

Folgende Themen werden beispielsweise behandelt:

  • Welche Rolle spielt das Elternhaus für das Leben in der Schule?
  • Welche Grenzen setze ich meinem Kind?
  • Was ist in der Grundschule anders als im Kindergarten?
  • Wie wichtig ist für mich Leistung?
  • Wie kann sich mein Kind in der Klasse wohl fühlen?
  • Wie soll ich mit den Hausaufgaben umgehen?

 

9) Einladungsbriefe an die Schulanfänger
Die Kinder der zweiten Klassen (künftigen Paten der Schulanfänger) schreiben Briefe an die Schulanfänger und laden sie ein, die Schule zu besuchen und gemeinsam eine Unterrichtsstunde zu erleben.

 

10) Schulbesuch der Schulanfänger
Künftige Schulanfänger besuchen ihre Paten und erleben gemeinsam eine Schulstunde. Erzieherinnen wohnen diesen Stunden ebenfalls bei.


11) Paten
Künftige Drittklässler werden Paten, welche die Schulanfänger während der ersten Wochen begleiten. Sie helfen, sich in der Schule zu Recht zu finden, begleiten die Kinder in die Pause und helfen bei sonstigen Schwierigkeiten.

 

C) Zusammenarbeit Grundschule – Förderzentrum Traunstein

 

Seit 2007/08 arbeiten wir mit der Außenklasse des Förderzentrums Traunstein sehr eng zusammen. Hierzu verflechten wir die beiden Schulen in sinnvollen Bereichen miteinander. Ziel ist es, die Kinder der DFK- Klasse in die Regelschule soweit wie möglich zu integrieren. Somit können alle Kinder des Schulsprengels hier vor Ort beschult werden.

 

1. Integration


Kooperation der Lehrerschaft:
Die Lehrer lernen voneinander. Herr Schroll veranstaltete im Jahr 2008 eine schulhausinterne Fortbildung und informierte das Grundschulkollegium über seine Methoden und Arbeitsmaterialien.


Grundschullehrer informieren über ihr Lehrwerk, welches in den Unterricht der DFK- Klasse integriert wird, um den Kindern einen Wechsel in die Regelklasse zu vereinfachen.

 

Die Lehrkraft der Außenklasse nimmt an Lehrerkonferenzen und Fortbildungen der Grundschule Kirchanschöring teil und ist vollständig in das Lehrerkollegium eingebunden. Selbstverständlich hält Herr Schroll zudem den Kontakt zum Förderzentrum Traunstein.

 

Schüler:
Immer wieder werden Versuche gestartet wie eine Integration der Außenklasse ideal realisiert werden kann.


Folgende Integrationsmaßnahmen wurden umgesetzt:
Die Kinder der Klasse der DFK nehmen am Sport- sowie am Religionsunterricht der Regelklasse teil. Der gemeinsame Unterricht im Fach WTG warf Probleme auf, so dass in diesem Bereich Einzelintegrationen angedacht sind.


Regelkinder nehmen gruppenweise am Sportunterricht der Förderklasse teil oder werden in Kleingruppen von Herrn Schroll gefördert.

 

2. Übertritt in die Regelschulklasse

 

Der Wechsel in die Regelschule kann fließend gestaltet werden. Schüler der entsprechenden Jahrgangsstufen kennen sich aus dem Fachunterricht. Die Lehrkräfte und die Klassenkameraden sind den Schülern bereits bekannt. Auch das Schulhaus ist ihnen vertraut. Kinder aus der DFK können anfangs als Gastschüler in der Grundschule hospitieren. Die Schüler können mit Herrn Schroll die Fächer und den zeitlichen Rahmen des Gastbesuches festlegen. Langsam kann diese Hospitation gesteigert werden, bis das Kind schließlich ganz in die Regelklasse wechselt oder aber entscheidet, den Wechsel noch zeitlich zu verzögern.


Ein Wechsel von der Regelschule in die DFK gelingt deutlich stressfreier, da die Kinder keine Schule wechseln müssen und der Förderlehrer Herr Schroll bereits den Eltern und Schülern bekannt ist.

 

Die Erfahrung zeigt, dass die Schüler der DFK bereits vollständig integriert wurden und nicht als Außenklasse einer anderen Schule wahrgenommen werden, sondern als Bestandteil der Grundschule Kirchanschöring.

 

3. Fördern


Das Ziel der Förderung besteht in der Unterstützung schwächerer Schüler, um ihre Leistungen im Bereich Deutsch und Mathematik auf ein mindestens ausreichendes Niveau zu heben. In den letzten Jahren hat die Zahl der Schüler mit Leistungsstörungen (ADHS, ADS, LRS, Dyskalkulie) erheblich zugenommen. Dies verlangt nach zusätzlichen Fördermaßnahmen.

 

4. Diagnostik


Bereits bei der Einschulung bemüht sich die Schule um ein pädagogisches Bild jedes Schulanfängers. Dazu dienen Gespräche mit den Erziehern des Kindergartens, Hospitationen im Kindergarten, Einschulungsarbeiten und Gespräche mit den Eltern. Im Schulalltag werden von den Lehrern detaillierte Beobachtungsbögen geführt. Schülerarbeiten oder auch Einzelbetreuung eines Schülers helfen, eine Zustandsbeschreibung zu erhalten. Gespräche mit den Fachlehrern werden stets berücksichtigt, um eine mehrperspektivische Darstellung sicherzustellen. Kollegiale Beratungen helfen, eigene Beobachtungen zu bestätigen oder zu hinterfragen. Stets führt nun der Weg über die Eltern zur Besprechung weiteren Vorgehens:

 

Kontaktaufnahme gegebenenfalls mit:

  • dem Kinderarzt (körperliche Ursachen ausschließen)
  • Überweisung an Logopädie bzw. Ergotherapie
  • der Förderlehrerin Frau Otto (Teilnahme am MSD)
  • der Schulpsychologin Frau Pleyer
  • dem Jugendamt ( Erziehungsberatung, …)
  • Hausaufgabenbetreuung, Mittagsbetreuung
  • Nachhilfe
  • SPZ Traunstein (Abklärung von ADHS, ADS, usw.)

 

5. Information / Beratung

 

Die Lehrer stehen den Eltern zu Gesprächen stets zur Verfügung. Neben den Elternsprechtagen und der wöchentlichen Elternsprechstunde können jederzeit zusätzliche Termine vereinbart werden. Bei Problemen bemüht sich die Lehrerschaft um eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Eltern, denn nur so ist ein regelmäßiger Informationsaustausch und ein frühzeitiges Eingreifen möglich.

 

6. Prävention

 

Fehler dienen als Informationsquelle. Übungen geben Aufschluss über den Lernstand der Schüler. Die Durchführung der Fehleranalyse/- diagnostik gibt Rückmeldung über die Fehlerqualität und Fehlerquellen. Der Unterricht kann sich nun diesem Themengebiet widmen und Fehlerquellen können aufgearbeitet werden. Hier spielt auch die Differenzierung und zusätzliche Förderung eine bedeutende Rolle. Proben lassen eine abschließende Beurteilung zu, ob ein Themengebiet verstanden wurde oder nochmals im Unterricht vertieft werden sollte.

 

D) Wesentliche Unterrichtskriterien

 

1. Differenzierende Unterrichtsmaßnahmen

 

Differenzierende Unterrichtsmaßnahmen Um der Heterogenität der Klasse gerecht zu werden, finden in den Klassen verschiedene Formen der Differenzierung statt. Folgende Differenzierungsmaßnahmen werden an unserer Schule umgesetzt:



Quantitative Differenzierung
zusätzliches Übungsmaterial: Freiarbeit, Arbeitsblätter, Buch, eigenständig Aufgaben kreieren auf das Wesentliche komprimierte Übungen für schwächere Schüler; umfangreicheres Arbeitsmaterial für stärkere Schüler.

 

  • Qualitative Differenzierung
  • qualitativ unterschiedliche Arbeitsblätter
  • Anschauungsmaterialien zur Unterstützung
  • Abkoppeln starker Schüler, schwächere Schüler arbeiten mit der Lehrkraft
  • abstrakte Aufgabenstellungen vs. anschauungsgebundene Aufgabenstellung Schüler unterstützen Schwächere als ‚Experten’
  • selbstständig Aufgaben und deren Lösungen erstellen ( je nach Leistungsvermögen)
  • selbstständig Informationen suchen, zusammenfassen und in Form von Lernplakaten o.ä. darstellen
  • Partner- und Gruppenarbeiten (Teamwork der Schüler)

 

2. Arbeitsmittel, die den individuellen Lernstand berücksichtigen und die Schüler- Selbsttätigkeit fördern

 

Lerntheken/ Freiarbeit/ Wochenplan
Jede Klasse verfügt über eine jahrgangsadäquate Spielekiste, die Lernspiele zur Unterstützung des Unterrichts enthält. Sie kann die Arbeit mit Lerntheken, die Freiarbeit oder die Arbeit mit Wochenplänen bereichern. Auch in der Lehrerbücherei finden sich Kopiervorlagen, die diese freien Arbeitsformen unterstützen. Anschauungsmaterialien können den Kindern jederzeit zur Verfügung gestellt werden.

 

3. Projekte


Schüler übernehmen je nach Fähigkeiten Aufgaben. Auch soziales Lernen findet hier statt. Die Schüler lernen von einander und miteinander.

 

4. Internetplattformen

 

Internetplattformen Lernen korreliert sehr stark mit der Motivation. Um den Kindern auch zu Hause zusätzliches, motivierendes Übungsmaterial an die Hand zu geben, bieten wir den Kindern durch die Internetplattformen Antolin und Mathepirat zusätzliches freiwilliges Übungsmaterial an.



5. Leseförderung

 

Die Grundschule Kirchanschöring verfügt über einen großen Bestand an Klassenlektüren für jede Jahrgangsstufe. Jede Klasse hat eine gut bestückte Klassenbibliothek, die ständig erweitert wird. Regelmäßig besuchen die Klassen die Pfarrbücherei. Eltern kommen in die Schule, um mit den Kindern gemeinsam zu lesen. Das Projekt ‚Lesemuttis’ wird in den Klassen unterschiedlich umgesetzt, teils als abgeschlossenes Projekt auf einen bestimmten zeitlichen Rahmen begrenzt, teils als Jahresprojekt.

 

6. Gezielte Elternberatung

 

Durch frühzeitige, gezielte Elternberatungen geben wir den Eltern die Möglichkeit mit ihren Kindern sinnvoll zu Hause zu üben und somit ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen.

 

7. Aussetzung der Notengebung

 

Bei einer diagnostizierten LRS können die Leistungen im Bereich Lesen und Rechtschreiben nicht oder zurückhaltend bewertet werden.

 

E) Projekte, Veranstaltungen und deren Auswahlkriterien

 

Ein Abriss der letzten 1-2 Jahre

 

1. Feste und Feiern:

Gemeinsames Feiern in der Schule fördert die Gemeinschaft, motiviert die Kinder sich darzustellen, ihr Können zu zeigen und auch einmal in einem anderen Licht als dem des Lernenden zu erscheinen.


Feste sind willkommene und wichtige Glanzlichter und gliedern den Schulalltag.

 

2. Im Jahresverlauf:

(bei einigen dieser Veranstaltungen sind auch die Eltern herzlich willkommen)

  • Gemeinsamer Anfangsgottesdienst
  • Herbstfest (klassenintern)
  • Heiligenfest (St. Martin, Hl. Elisabeth, Nikolaus,…) in der Klasse oder für die gesamte Schule
  • Adventsfeier
  • Weihnachtsfeier (klassenintern oder für die gesamte Schule)
  • Faschingstreiben in der gesamten Schule – die Kinder dürfen sich verkleiden, Polonaise durchs Schulhaus, Teilnahme oder Zuschauer bei der Miniplaybackshow, die die HS in der Turnhalle organisiert, Besuch der Schnalzlergruppe, Krapfenessen
  • Frühlingsfest (klassenintern)
  • Sportfest – Siegerehrung und Preisverleihung
  • Sommerfest für die gesamte Schule – Verköstigung durch den Elternbeirat, Spiele organisiert von den einzelnen Klassen – künstlerische Darbietungen
Abschlussfeiern der 4. Klassen
  • Abschlussfeiern der 4. Klassen mit Vorführung der in den Klassen erarbeiteten Stücke: Zauberflöte, Wo mag denn nur mein Christian sein? (selbstentwickeltes Musical)



3. Rund ums Buch:

Dem Medium Buch wird in unserer Schule besonders großes Gewicht verliehen, denn die Fähigkeit altersgemäßen Lesens erschließt den Kindern viele weitere schulische Fähigkeiten und Fertigkeiten.

 

Rund ums Buch
  • Je nach Altersstufe und Absprache unterschiedlich gestaltetes Lesen mit den Eltern („Leseeltern“)
  • Von der Schule gefördertes Lesen im Internet – Antolin
  • Lesenacht oder Leseabend
  • Büchereibesuche
  • Tag des Buches – Prämierung der fleißigsten Antolinleser, Honoratioren des Ortes lesen in den Klassen vor, jede Klasse bereitet im Klassenzimmer etwas zum Thema Buch vor und stellt es der gesamten Schülerschaft vor (offenes Klassenzimmer)



  • Autorenlesungen (Sebastian Huber, Vinzi Stier)
  • Klassen lesen sich gegenseitig vor
  • Bücherausstellung von der ortsansässigen Bücherei organisiert

 

4. Zur Förderung der Psychohygiene:

Zur Förderung der Psychohygiene
  • Klasse 2000 Projekt zur Stärkung des Selbstvertrauens und zur Suchtprävention (Frau Viermetz). Dieses Projekt begleitete die Schüler durch alle Jahrgangsstufen der GS, läuft aber nun aus.
  • Meditation mit Schwester Hilda, einer Ordensschwester aus Indien



  • Yoga mit einer Schülermutter (einzelne Klassen)
  • Gemeinsames Frühstück in den einzelnen Klassen
  • Voll in Form (regelmäßiges Lockern und Bewegen an den sportfreien Tagen)

 

5. Hilfsaktionen:

Hilfsaktionen
  • Weihnachtspäckchen für rumänische Kinder (Frau Breimann)
  • Haiti Spendenaktion – Flohmarkt, Bücherflohmarkt, Spendensammlung, Suppenverkauf, Pausenbrotverkauf
  • Laufen für einen guten Zweck



 6. Projekte und Unterrichtsgänge:

  • Gartenbauverein – Schulbeetbepflanzung, Ausstellung von heimischen Blumen,
  • Blumenquiz und Prämierung der besten Rater
  • Wiesenblumenausstellung in der 3. Klasse
  • Walderlebnistage in Meggenthal, 3. Klassen
  • Mit dem Förster unterwegs im Wald, 3. Klassen
  • Müllsammelaktion im Ort
  • Besichtigung des Müllheizkraftwerkes Burgkirchen Kl. 4
  • Besuch der Schreinerei Portenkirchner Kl 4
  • Besuch der Feuerwehr Kl 3
  • Kläranlage Frohnholzen Kl 4
  • Aufnahme von Nikolausliedern mit dem Bayerischen Rundfunk Kl 3b
  • Vom Korn zum Brot (säen, ernten, Brot backen)
  • Leben in unserem Bach (Tierbestimmung, Wasserwirtschaftsamt)
  • Richtiger Umgang mit Hunden: Beißt der? (Frau Steidle)
  • Einführung des „Mathepiraten“ (selbstständiges Üben im Internet)
  • Fußballturnier des Landkreises (Petting)
  • Schwimmen im Badylon (einzelne Klassen)
  • Unterrichtsgang Fa. Meindl Bekleidung, Kl. 4
  • Fa. Reiter Engineering Kl. 4
  • Große Landkreisfahrt, Kl. 4
  • Thanksgivingprojekt, Kl 4
  • Besuch bei einem Imker, Kl. 1
  • Friedhofserkundung, Kl. 4
  • Kirchenbesichtigung
  • Hochseilgarten, Kl. 4
  • Haus der Natur, Salzburg, Kl. 4
  • Adventskranzbinden
  • Palmbuschenbinden
  • Weidenpfeiferl schnitzen
  • Freilichtmuseum Großgmain, Kl. 4
  • Bergwerk in Berchtesgaden, Kl. 4
  • Kommunionausflug, Maria Eck, Märchenpark
  • gemeinsamer Abschlussgottesdienst
  • und natürlich unsere Wandertage!

 

7. Theater- und Musikveranstaltungen:

Regelmäßig (mindestens zweimal im Jahr) besuchen wir Theateraufführungen oder lassen  uns Künstler „einfliegen“: hier eine aktuelle Auswahl:

  • Cowboys und Pferde (Theater Salzburg)
  • „Kauz“ – Still, still, still (ein Weihnachtsstück), Herr Quargel flötet Block
  • Toni Tanner, Käfer und Co (Kindermusical zum Mitmachen) in der Turnhalle
  • Peter und der Wolf (Salzachhalle, Laufen)
  • Theaterverein Otting – das Dschungelbuch, die kleine Hexe
  • Kasperltheater in der Förderschule in Traunstein, 1. und 2. Klassen
  • Die Blaskapelle Kirchanschöring stellt ihre Instrumente vor

 

8. Schulische Veranstaltungen für Eltern und Lehrer:

  • Pro Halbjahr jeweils ein Elternabend und ein Elternsprechtag, individuelle Sprechstunden
  • Elternabende für den Übertritt
  • Elternabende je nach Bedarf und Klassensituation
  • Wahl des Elternbeirates, Elternbeiratssitzungen

 

9. Sonstiges:

  • Schulsparen
  • Schularzt
  • Malwettbewerb der Sparkasse mit Prämierung

 

10. Verkehrserziehung:

  • Radfahrführerschein der 4. Klassen
  • Sicherheitstraining mit dem Bus, 1 und 2 Klassen
  • Sicherheitsolympiade in Fridolfing, 4. Klassen
  • situationsbezogener Verkehrsunterricht in den Klassen

 

F) Sportveranstaltungen

 

1) BUNDESJUGENDSPIELE

Bundesjugendspiele

Die Bundesjugendspiele sind als deutschlandweite, langjährig bewährte und vom Bundespräsidenten initiierte Sportveranstaltung ein fixer Bestandteil des Sommerhalbjahrs. Trainiert wird schon Wochen vorher im Freigelände. Grundlage ist ein Dreikampf in den Disziplinen Werfen, Laufen, Springen.



Als Anerkennung für ihre Leistung erhalten die Schüler gestaffelt nach Punkten eine Teilnahme-, Sieger- oder bestenfalls Ehrenurkunde. Die jeweils erfolgreichsten Buben und Mädchen eines Jahrgangs (Klasse 2 bis 4) werden in einem feierlich-fröhlichen Rahmen vor der Schulgemeinde geehrt und erhalten kleine Sachpreise. Ermittelt werden auch ein Gesamtschulsieger und ein Schulsiegerin.

 

Der Rahmen dieser Sportveranstaltung setzt auf tatkräftige Unterstützung freiwilliger Helfer aus der Elternschaft. Diese beteiligen sich am Aufbau der Wettkampfstationen, gemeinsam mit den Lehrern betreuen sie die Riegen und messen die Einzelleistungen. Neben dem körperlichen Wetteifer wird an diesem Tag, der ganz dem Sport gewidmet ist, auch das Gemeinschaftserleben der Kinder gestärkt. Nach den Leistungsstationen finden kleine Spaßwettkämpfe wie Staffelläufe, Tauziehen, etc. statt. Selbstverständlich hat hier jeder seine Favoriten, und es darf lautstark angefeuert werden!

 

Besonderen Einsatz bringen noch einmal die „Topstars“, wenn es um die entscheidende Frage geht: „Wer ist der schnellste Läufer unserer Schule?“

 

Die beiden ersten Klassen nehmen aus Altersgründen noch nicht am offiziellen Sportfest teil. Sie begehen ihren eigenen Sporttag als Sport- und Spieleaktion auf unserem großen Pausengelände.

 

2) SPIELEFEST

Spielefest

Im jährlichen Wechsel findet an unserer Schule alternativ ein Schul- oder ein Spielefest statt.


In der Regel ist der Termin im Juli. Dann sind zumeist die Leistungserhebungen für das Zeugnis abgeschlossen, so dass ein bunter Nachmittag, der doch mit einiger Organisation verbunden ist, viel mehr Freude bereitet. Zudem ist ein Spielefest „Open Air“ auf unserem Pausengelände und dem Spielplatz lustiger und entspannter. Bei Schlechtwetter müssen wir in die Mehrzweckhalle ausweichen.

 

Ablauf: Jede Klasse betreut mit ihrem Lehrer eine Spielstation. Hier geht es um Geschicklichkeit, Gemeinschaftsaufgaben und jede Menge Spaß. Die Stationen sollen von allen Schülern durchlaufen werden, als Beleg erhält jedes Kind auf einer Stationenlaufkarte Stempel. Auch Geschwisterkinder, Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen, die verschiedenen Spiele auszuprobieren. Zum Beispiel ist ein Hindernisparcours mit eingeklemmtem Luftballon zwischen Kinderbauch und Vaters Knie möglich, eine Schatzsuche im Sandkasten oder Grillzangenangeln in Wasserschüsseln. Mit immer neuen Stationen und Ideen ist stets ein abwechslungsreiches Programm möglich. Der Aufforderungscharakter ist ohnehin hoch. Begleitet wird das Spielefest von ausgewählten sportlichen und musikalischen Vorführungen (z.B. Clogging-Gruppe einer Nachbarschule, Show-Tanz). Die Elternvertretung organisiert Getränke und Bierzeltgarnituren. Alle Eltern gemeinsam stellen das Buffet. Als Belohnung für volle Stationenkarten bekommt jedes Kind ein Eis, etwas Süßes, etc.

 

3) SPONSORENLAUF

Seit einigen Jahren wird an unserer Grundschule die Aktion „Sponsorenlauf“ durchgeführt. Jedes teilnehmende Kind erhält von seinen Eltern oder Verwandten einen zuvor individuell fixierten Spendenbetrag pro gelaufenem Kilometer zugesagt. Klassenweise werden die Läufe innerhalb von etwa einer Schulwoche durchgeführt. Das mit Schweiß „erlaufene“ Geld wird dann gemeinsam für einen guten Zweck, zum Beispiel unsere Partnerschule in Indien gespendet.

 

4) SAFETY-TOUR

 

Safety-Tour

Als länderübergreifendes „Großereignis“ bietet die vom österreichischen Zivilschutzverband organisierte Sicherheits- Olympiade bayerischen Schulen im Euregio-Gebiet eine Teilnahme an einem speziellen Wettbewerb an. Auf verschiedenen Ausscheidungsebenen treten Klassen gegeneinander an, um Gemeinschaftsaufgaben rund um das Thema „Sicherheit und Bürgerschutz“ zu bewältigen.



Eingebettet sind Fragen und Quizaufgaben in diverse Spielformen. Schnelligkeit, Teamgeist und eine große Portion Glück entscheiden über Weiterkommen oder Ausscheiden. Auf alle Fälle bekommt jedes Kind ein T-Shirt sowie die Gruppe einen vom Bürgermeister des jeweiligen Schulortes gesponserten Pokal.

 

5) SCHULWETTKÄMPFE AUF SCHULAMTSEBENE

 

Nach Möglichkeit nimmt eine Auswahl aus den Klassen 3/4 jährlich an einem oder zwei speziellen Wettkämpfen auf Landkreis- bzw. Schulamtsebene teil. So gibt es beispielsweise ein Fußballturnier oder einen Leichtathletik-„Mehrkampf“. Gemeinsam wählen die Sportlehrer der verschiedenen Klassen geeignete Schülerinnen und Schüler aus. Dann wird unter Anleitung des sportbeauftragten Lehrers trainiert und am Wettkampf natürlich das Beste gegeben.

 

Der Übergang an weiterführende Schulen

 

Für unsere Grundschüler gibt es ab dem fünften Schuljahr folgende Möglichkeiten zur Fortsetzung der Schullaufbahn:

  • Gymnasium: Durchschnittsnote von mindestens 2,33 erforderlich ( D, M ,HSU )
  • Realschule: Durchschnittsnote von mindestens 2,66 erforderlich ( D, M, HSU )
  • Hauptschule: alle Schüler, die das Klassenziel erreicht haben

 

Es besteht sowohl für das Gymnasium, als auch für die Realschule die Möglichkeit, einen Probeunterricht zu absolvieren. Dieser beinhaltet die Fächer Mathematik und Deutsch. Der Probeunterricht gilt als bestanden, wenn dabei mindestens die Noten 3 und 4, bzw. 4 und 3 erreicht werden. Wird in beiden Fächern jeweils ein „ausreichend“ erzielt, entscheidet nach erfolgter Beratung der Elternwille, ob die weiterführende Schule besucht werden soll. Bei schlechterem Abschneiden gilt der Probeunterricht als nicht bestanden.

 

Weitere Ausführungen finden sich im Internet auf den Seiten des Kultusministeriums: http://www.km.bayern.de/km/schule/schularten/allgemein/uebertrit /index.shtml

 

Die VS Kirchanschöring setzt sich zum Ziel, den Übergang an die weiterführenden Schulen durch individuelles Fördern, Fordern und Beraten möglichst reibungslos und harmonisch zu gestalten. Dazu ist es nötig, offen den Dialog zu den Eltern zu suchen und entsprechend der Notwendigkeiten zu pflegen.

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Auch deshalb arbeitet die Grundschule Kirchanschöring eng mit den Eltern zusammen. Denn Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Kinder sollen gemeinsam die Verantwortung für ihre Schule übernehmen.

 

Gerade für die Erziehung des Kindes ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und gleichsinniges Handeln von Eltern und den betreffenden Lehrern von großer Wichtigkeit. Im Interesse der Kinder wird gemeinsam nach Lösungen bei auftretenden Problemen gesucht.

 

Am Elternsprechtag, der zweimal im Jahr stattfindet, haben Eltern Gelegenheit zu Gesprächen. Aber auch zu andern Terminen (außerhalb der regulären Sprechstunden) können Eltern nach Vereinbarung die Klassenlehrer ihres Kindes sprechen. Im Beratungsgespräch wird eine Empfehlung, für welchen weiteren Bildungsweg das Kind geeignet sein könnte, erläutert.

 

Elternabende oder Elternstammtische sind uns wichtig. Dort informieren wir über Lerninhalte oder planen gemeinsam Klassenfeiern, Wandertage und Ausflüge.
Die Hilfe der Eltern ist uns stets willkommen, deshalb werden in Abständen die Elternkompetenzen ermittelt (siehe Elternkompetenzen: Fragebogenauswertung 2010).

 

Elternabende zur Schullaufbahnberatung

  1. Informationsveranstaltung im Rahmen der erweiterten Elternberatung über den Aufbau des Bayerischen Schulsystems bereits während des 3. Schulbesuchsjahres
  2. Informationsveranstaltung an der VS Kirchanschöring zwischen November und Januar während des 4. Schuljahres. Hier berichten Vertreter der drei weiterführenden Schularten aus der Region über Chancen und Anforderungsniveaus ihrer Schulart. Hinsichtlich des Übergangs an die Hauptschule wird dabei mit der Mittelschule Salzachtal durch entsprechende Übergabegespräche eine besonders intensive Form des Feedbacks gepflegt.

Schriftliche Informationen über den Leistungsstand in der 4. Jahrgangsstufe:

  • Zwischeninformation ( Januar )
  • Übertrittszeugnis ( Anfang Mai )
  • Jahreszeugnis ( Ende Juli )

 

 

 

Katholischer Religionsunterricht

 

Wer Wurzeln hat, kann wachsen und sich frei entfalten!

 



Religionsunterricht (1)

RELIGION -> Die Religionslehrkräfte wollen Schülerinnen und Schülern helfen, die Welt zu verstehen. Zu einer umfassenden Bildung zählt dabei auch die Auseinandersetzung mit dem christlich geprägten Hintergrund der abendländischen Kultur. Um sich in der heutigen Gesellschaft orientieren zu können, brauchen die der Schule anvertrauten Kinder auch Wissen über christliche Tradition und ihre
Wurzeln.



Dies geschieht nicht ausschließlich im RU, deshalb sind wir bemüht, bei verschiedenen Anlässen fächerübergreifende Vernetzungen zu schaffen.


Im katholischen Religionsunterricht ist Raum und Zeit für die großen Fragen des Kindes nach dem Woher, Wozu und Wohin, nach dem Ursprung und Sinn allen Lebens. Eine Kultur des Fragens wird eingeübt und Worte gefunden für Dinge, die vielen Kindern nicht mehr geläufig sind anzusprechen. Zeit und Raum für Philosophisches wird hier gegeben und gepflegt.

 

Religionsunterricht (2)

Das Kind erlebt die großen Feste im Kirchenjahr. Es gestaltet sie mit und erfährt dabei deren inneren, bereichernden Sinn. Am Beginn des Kirchenjahres wird traditionell eine Adventkranz-Segensandacht in der Aula gefeiert. Gerade die dunkle Jahreszeit bietet viele Möglichkeiten, die Gedenktage von Heiligen zu begehen. 



Das Elisabeth-Fest im November bildet den Anfang vor der bereits erwähnten Adventskranzandacht, dem Nikolausfest und der Heiligen Lucia im Dezember. Auch Schulgottesdienste im Jahreslauf werden entweder im Achenpark, der Aula oder der Kirche St. Michael abgehalten. 

 

Das Kind setzt sich auch mit Grenzsituationen im Leben der Menschen, mit Leid und Tod, mit Schuld und Ungerechtigkeit auseinander. Das kann für die Grundschulkinder ganz unterschiedlich aussehen. Der eine hat bereits Erfahrungen mit dem Sterben von einem Haustier oder gar eines geliebten Menschen, wie Großeltern, gemacht. Für einen anderen ist es eine leidvolle Erkenntnis, von einem Mitschüler ausgelacht zu werden.


Im RU wir das Kind dabei aufmerksam auf die liebende Zuwendung Gottes – gerade in solchen Situationen.

 

Religionsunterricht (3)

Das Kind lernt sich zu sammeln, ruhig zu werden und zu sich selbst zu kommen, zu lauschen, zu staunen, seine ganz persönlichen Gedanken wahrzunehmen und Worte dafür zu finden im Gespräch mit anderen und im Gebet. Diese Fähigkeit muss erst geübt werden, da nicht alle Kinder ihre Gedanken in Worte fassen können oder überhaupt sensibel für Stille sind.

Religionsunterricht (4)

Das Kind wird von den Religionslehrkräften an der Teilnahme an Andachten, Gottesdiensten und den Kirchenraum im Allgemeinen herangeführt und zu weiteren Aktivitäten in der Gemeinde St. Michael/Kirchanschöring oder St. Ägidius/Kirchstein ermuntert. Denn etwa die Hälfte der Grundschulkinder sind trotz ländlicher Gemeindestruktur nicht kirchlich sozialisiert. Es dies ist jetzt auch unsere Aufgabe, Kirche den Kinder näher zu bringen.

Religionsunterricht (5)

Religion wahrnehmen und erkunden
Erzählen und zuhören
Lachen und lauschen
Interessante Fragen stellen
Glaubenswege erkennen
In der Bibel lesen
Orientierung finden
Neues entdecken

Staunen über Gottes Schöpfung


Unterscheiden und bewerten
Nachdenken über Gott und die Welt
Träumen Raum geben
Einander achten
Religionen kennen lernen
Rituale und Feste gestalten
Ideen entwickeln
Christsein erleben
Helfen üben
Tanzen und Singen als Gebet erkennen